Kommentare 0

08. April 2014

Christoph Martin Wieland meinte, sie »sollte Königin von Europa sein«; Voltaire lobte ihre »Macht der Schönheit und der Philosophie«; und Friedrich der Große schrieb auf ihren Grabstein »Femina sexu ingenio vir«: Caroline von Hessen-Darmstadt (1721–1774), die große Landgräfin. Während ihr Gemahl, Landgraf Ludwig IX., mit Vorliebe in Pirmasens seine Soldaten drillte, führte Caroline in Darmstadt einen weltoffenen und geistreichen Hof, in dessen Umfeld der literarische »Kreis der Empfindsamen« gedeihen konnte.

In unserem Buch ehren wir die Landgräfin Caroline mit einem doppelten Irisdruck. Bei diesem Verfahren werden an beiden Enden der Farbwalzen unterschiedliche Farben aufgetragen (hier blau und gelb), die sich im Druckprozess zu einem Farbverlauf vermischen.

IMG_0529 IMG_0532 IMG_0033IMG_0526